Ein Scanner, der den Unterschied macht
Wer im Metallbau tätig ist, kennt die Herausforderung: Aufmaß und Planung müssen nicht nur präzise, sondern auch effizient erfolgen – insbesondere bei komplexen Treppenanlagen oder Altbauten mit individuellen baulichen Gegebenheiten. Tamas Györök, freiberuflicher Stahlbaukonstrukteur mit Schwerpunkt Stahlbau, berichtet im Interview von seinem Wechsel vom konventionellen Aufmaß zum 3D-Laserscanning mit dem Leica BLK360 – und was diese Entscheidung in seiner täglichen Arbeit verändert hat.
Vom Zollstock zur Punktwolke

„Früher habe ich mit Zollstock und Laser-Entfernungsmessern gearbeitet oder mir Daten von Vermessungsbüros liefern lassen“, erinnert sich Györök. „Doch oft fehlten genau die Maße, die ich für die Werk- und Montageplanung wirklich brauche.“ Das führte nicht selten zu Rückfragen und Nacharbeiten. Immer wieder forderten seine Kunden: „Kaufen Sie sich einen 3D-Scanner!“
Die Entscheidung fiel Ende 2023. Über ALLSAT erhielt Györök ein attraktives Leasing-Angebot für den BLK360 G1. Seither begleitet ihn der Scanner auf jede Baustelle. „Ich mache meine Aufmaße jetzt selbst – vollständig, zuverlässig und unabhängig. Das hat meine Arbeit grundlegend vereinfacht.“
Projektbeispiel: Aufmaß in 19 Treppenhäusern

Ein typisches Einsatzszenario: Die digitale Erfassung von 19 Treppenhäusern eines Neubaus bei Stuttgart. Mit dem BLK360 scannt Györök jedes Treppenhaus in wenigen Stunden – allein, ohne zusätzliche Mitarbeiter. „Fünf bis sechs Etagen erfasse ich inklusive Vorbereitung in rund zweieinhalb Stunden. Früher hat das deutlich länger gedauert und das ohne die heutige Präzision.“
Auffällig ist dabei der hohe Detaillierungsgrad: Alle relevanten Maße – etwa lichte Weiten im Treppenauge, Wandanschlüsse oder Geländerpositionen – stehen fast millimetergenau zur Verfügung. Die Punktwolke wird mit Register 360 Plus ausgewertet und dient anschließend als Grundlage für die CAD-Modellierung, die Freigabeplanung und die Fertigungsunterlagen. Rückfragen von Monteuren? „Gibt es kaum noch. Das passt einfach.“
Vorbereitung: Der Meterriss macht den Unterschied

Györök legt großen Wert auf eine saubere Vermessungsbasis. Dazu gehört das Setzen eines Meterrisses – einer Höhenmarke auf jeder Etage, exakt einen Meter über dem fertigen Fußboden. „Viele Vermessungsbüros arbeiten ohne solche Referenzpunkte. Für exakte Fertigungsunterlagen ist das aber entscheidend.“ Erst durch diese Kalibrierung wird die Punktwolke zur zuverlässigen Grundlage für alle Folgegewerke.
Praxisnahe Details: Genauigkeit, Zeitgewinn, Wirtschaftlichkeit
Was ihn besonders überzeugt: die Genauigkeit der Daten. Wo früher Maßabweichungen von mehreren Zentimetern keine Seltenheit waren, erreicht Györök heute Abweichungen im Millimeterbereich – auch bei großen Projekten. Auch wirtschaftlich rechnet sich der Scanner. „Mehr kommt rein als raus“, sagt Györök nüchtern.

Datenverarbeitung: Schnell gelernt, gut integriert
Zwar lief nicht alles auf Anhieb reibungslos – bei den ersten beiden Aufmaßen musste er nachbessern – aber nach kurzer Einarbeitung wurde der Umgang mit Punktwolken zur Routine. „Nach dem dritten Projekt war der Ablauf klar. Es ist nicht so kompliziert, wie man zunächst denkt.“

Empfehlung an Kollegen im Metallbau
Tamas Györök lässt an seiner Empfehlung keinen Zweifel: „Ich würde mich jederzeit wieder für den BLK360 entscheiden – und jedem Metallbauer raten, diesen Schritt zu gehen.“ Der Scanner bietet Exaktheit, Zeitgewinn und Sicherheit im Arbeitsalltag – und macht sich schnell bezahlt.
Der im Einsatz befindliche BLK360 G1 liefert auch Jahre nach Markteinführung überzeugende Ergebnisse. Dass sich Herr Györök dennoch mit einem Umstieg auf den G2 befasst, zeigt vor allem eines: Die Technologie hat ihn überzeugt – und ein Upgrade lohnt sich auf Basis realer Praxiserfahrung.
Warum sich ein Laserscanner lohnt
| Vorteil | Nutzen im Alltag |
|---|---|
| Zeitersparnis | 5–6 Etagen in 2,5 Std. allein statt über 6 Std. mit ungenauen Maßen und weniger Details |
| Präzision | Maßhaltigkeit im Millimeterbereich |
| Wirtschaftlichkeit | Leasingkosten durch Effizienz schnell amortisiert |
| Empfehlung | „Ich würde mich jederzeit wieder dafür entscheiden.“ |
Der Nachfolger: Leica BLK360 G2
Obwohl der BLK360 G1 sich im Arbeitsalltag bewährt hat, zeigt der Blick auf den G2, wie schnell sich Laserscanning-Technologie weiterentwickelt. Für Anwender wie Herrn Györök, die bereits profitieren, bietet ein Umstieg zusätzliches Potenzial.
Der im Projekt genutzte Leica BLK360 G1 hat eindrucksvoll gezeigt, wie effektiv Laserscanning im Metallbau eingesetzt werden kann. Doch der neue Leica BLK360 G2 legt noch nach – in Geschwindigkeit, Bildqualität und Komfort.

Mit einer Scanzeit von nur 20 Sekunden für einen Vollkuppel-Scan und einer Messrate von 680.000 Punkten pro Sekunde ist der G2 fünfmal schneller als sein Vorgänger. Das integrierte Visual Inertial System (VIS) sorgt für automatische Vorabregistrierung, was den Arbeitsablauf deutlich beschleunigt.
HDR-Bilder mit fünf Belichtungsreihen, höhere Genauigkeit (4 mm auf 10 m), eine bis zu neunmal schnellere Datenübertragung sowie kompakte Maße und geringes Gewicht machen ihn zum idealen Begleiter auf der Baustelle.
Dank der Kompatibilität mit der BLK Live App und Export ins .e57-Format ist der G2 auch softwareseitig ein starkes Upgrade.
Für alle, die modern, mobil und effizient arbeiten wollen, ist der Leica BLK360 G2 eine zukunftssichere Investition.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und beraten Sie gern!


