Gertje Holzbauplanung: Neue Perspektiven mit dem Leica BLK360 G2 im Holzbau

Gertje Holzbauplanung mit Sitz im Ammerland vereint traditionelle Handwerkskompetenz mit zukunftsorientierter Technologie. Inhaber Alexander Gertje, Zimmerermeister und CAD-erfahrener Konstrukteur, hat sein Leistungsspektrum um eine neue Dienstleistung erweitert: das digitale Bestandsaufmaß mit dem Leica BLK360 G2. Der kompakte Laserscanner Leica BLK360 G2 wird im Holzbau für unterschiedlichste Aufgaben eingesetzt und eröffnet dem Betrieb neue Möglichkeiten.
„Ich wollte Technik einsetzen, die mir neue Wege eröffnet“, beschreibt Gertje seine Motivation. „Mit dem BLK360 G2 kann ich meine Erfahrung im Handwerk mit modernen Workflows verbinden.“ Zuvor hatte er bereits mit 3D-Daten gearbeitet, sich Scans aber von Dritten zugekauft. Der Entschluss, selbst zu investieren, fiel nach vielen Gesprächen mit Auftraggebern, die zunehmend präzise, digitale Bestandsdaten forderten.
Effizienter Workflow mit SEMA
Seitdem arbeitet Gertje mit einem durchdachten Workflow. Die Scandaten werden in Leica Cyclone REGISTER 360 aufbereitet, als E57-Datei exportiert und in die SEMA-Software eingebunden. „Die Verarbeitung in SEMA läuft super. Ich kann direkt in der Punktwolke loskonstruieren, alles passt zusammen, und ich verliere keine Zeit durch Umwege.“
Zeitersparnis und bessere Daten
Tatsächlich sei er heute deutlich schneller unterwegs als früher. „Je nach Projekt bin ich zwei- bis dreimal so schnell wie mit klassischem Aufmaß“, sagt Gertje. Besonders bei kleineren Bauaufgaben wie Carports oder Anbauten werde der Unterschied deutlich spürbar. Gleichzeitig habe sich auch die Datenqualität verbessert: Während früher oft geschätzt oder ergänzt werden musste, liegt ihm heute ein vollständiger 3D-Gebäudekörper vor – mit allen Details, auf die es in der Planung ankommt.

Während man früher mit Maßband, Zollstock, 3D Disto oder manuell platzierten Punkten arbeitete, liefert die Punktwolke heute einen vollständigen 3D-Körper, an dem jede Wand, jede Öffnung und jedes Gefälle sichtbar ist.
Fotodokumentation inklusive
Ein zusätzlicher Vorteil liegt in der integrierten Fotofunktion des BLK360 G2. Die Kombination aus Messdaten und visuellem Kontext bietet einen echten Mehrwert für die Projektbeteiligten. Gerade bei Projekten mit Denkmalschutzauflagen, bei Bauanträgen oder in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Stellen wird nicht nur die Maßhaltigkeit, sondern auch die bildliche Dokumentation gefordert. „Viele wissen gar nicht, dass der Scanner automatisch hochwertige Fotos aufnimmt“, sagt Gertje. Diese lassen sich direkt mitliefern, das reduziert Rückfragen, schafft Vertrauen und verbessert die Verständlichkeit der Scans für Auftraggeber und Fachplaner. Man hört immer wieder, wie hilfreich es sei, die Punktwolke durch reale Fotos ergänzt zu sehen, besonders in der Kommunikation zwischen Bauherrn, Architekt und ausführendem Betrieb.

Wie effizient und wirtschaftlich diese Arbeitsweise ist, zeigt ein Projekt in Marburg. Dort war der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses einsturzgefährdet. Klassisches Aufmaß hätte ein Gerüst erfordert, teuer, aufwendig und nicht ohne Risiko. Stattdessen nutzte Gertje den BLK360 G2 auf einem sechs Meter hohen Stativ, scannte das Gebäude zügig und sicher vom Boden und über ein begehbares Flachdach. Selbst schwer zugängliche Dachflächen konnten so komplett erfasst werden. Die Architekten erhielten eine vollständige, verwertbare Punktwolke, als Grundlage für die Planung und eine anstehende Ausschreibung.
Auch in anderen Bereichen zeigt der Scanner sein Potenzial. Der BLK360 G2 wird häufig dort eingesetzt, wo konventionelle Methoden an ihre Grenzen stoßen, zum Beispiel bei Sanierungen, bei der digitalen Dokumentation historischer Gebäude, bei der seriellen Sanierung im Wohnungsbau oder für Planungen in Bestandshallen. Für Fachplaner, Ingenieure und Bauunternehmen bieten die vollständigen 3D-Daten nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch eine effiziente Grundlage für Zusammenarbeit über Gewerke hinweg.
Investition mit Rückhalt
Alexander Gertje sieht den Scanner daher nicht als technisches Gimmick, sondern als echten Mehrwert. „Ich hatte geplant, mit einem Scan pro Monat zu starten. Tatsächlich waren es von Anfang an zwei, und es kommen laufend neue Anfragen.“ Dass sich die Investition rentiert, zeigt sich für Gertje bereits jetzt: Die Nachfrage steigt, der Scanner ist regelmäßig im Einsatz, und die Rückmeldungen der Kunden sind durchweg positiv. Für Gertje war die Investition nicht nur ein technischer, sondern auch ein strategischer Schritt, um sich breiter aufzustellen und als Dienstleister sichtbar zu werden.
Beim Einstieg wurde er von ALLSAT begleitet, mit persönlicher Beratung, technischem Support und echtem Verständnis für die Anforderungen eines Einzelunternehmens. „Ich hatte jederzeit einen Ansprechpartner, egal ob es um Software oder Anwendung ging. Das war für mich besonders wichtig“, so Gertje.
Wer im Holzbau über eine Investition in Laserscanning nachdenkt, findet im Beispiel von Gertje Holzbauplanung mit dem Leica BLK360 G2 eine praxisnahe Orientierung. Der BLK360 G2 bietet die Möglichkeit, effizienter, sicherer und professioneller zu arbeiten, ohne komplexe Einstiegshürden. In vielen Gewerken wird der Bedarf an digitalen Bestandsdaten wachsen. Der frühe Einstieg eröffnet daher nicht nur technische Vorteile, sondern auch neue Geschäftsfelder.
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