Wie die Leica iCON iCS50 im Schiffsbau überzeugt

Der Schiffsbau ist geprägt von großen Bauteilen, langen Messstrecken und einem hohen Anteil manueller Fertigung. Rümpfe, Formen und Spanten entstehen häufig in mehreren Arbeitsschritten und über lange Zeiträume. Eine gleichbleibend saubere geometrische Grundlage ist deshalb entscheidend, um Bauteile reproduzierbar zu positionieren und spätere Anpassungen zu minimieren.

Genau für diese Rahmenbedingungen ist die Leica iCON iCS50 ausgelegt. Sie unterstützt präzise Absteckung und Kontrolle in Produktionsumgebungen, in denen klassische Vermessung an ihre praktischen Grenzen stößt.

Der Schiffsbau ist geprägt von großen Bauteilen, langen Messstrecken und einem hohen Anteil manueller Fertigung.

Digitale Referenzsysteme als Grundlage im Schiffsbau

In einem typischen Szenario im Schiffsbau würde zu Beginn ein festes Referenzsystem in der Produktionshalle eingerichtet. Dieses System dient als geometrischer Bezug für alle weiteren Arbeitsschritte. Auf Basis der Konstruktionsdaten kann das theoretische 3D-Modell des Schiffes lagegenau in den realen Raum übertragen werden.

Konstruktionsachsen, Bezugslinien oder definierte Höhen lassen sich visuell darstellen und direkt auf Bodenflächen oder Bauteile übertragen. Für den Formen- und Spantenbau entsteht so eine eindeutige Orientierung, die unabhängig von einzelnen Messpunkten funktioniert. Alle nachfolgenden Arbeitsschritte beziehen sich auf dasselbe Koordinatensystem, was die Wiederholgenauigkeit deutlich erhöht.

Präzise Messungen über große Distanzen in Werfthallen

Im Schiffsbau sind Messdistanzen von mehreren zehn Metern keine Ausnahme. Hallenlängen, Rumpfgeometrien und großformatige Formen stellen hohe Anforderungen an die Messtechnik. In solchen Umgebungen kann die Leica iCON iCS50 ihre Stärke ausspielen, da sie auch über große Distanzen hinweg reproduzierbar präzise Ergebnisse liefert.

Präzise Absteckung und Kontrolle im Schiffsbau. Wie die Leica iCON iCS50 Werften bei Referenzierung, Rumpfbau und Fertigung unterstützt.

Temperaturveränderungen, das Eigengewicht der Formen oder leichte Verformungen lassen sich gezielt überprüfen. Anstatt sich auf Erfahrungswerte zu verlassen, stehen belastbare Messdaten zur Verfügung, die für Korrekturen und Kontrollen genutzt werden können. Das ist besonders relevant bei mehrteiligen Rumpfstrukturen oder bei der Montage über mehrere Fertigungsstufen hinweg.

Effiziente Absteckung durch visuelle Messführung

Präzise Absteckung und Kontrolle im Schiffsbau. Wie die Leica iCON iCS50 Werften bei Referenzierung, Rumpfbau und Fertigung unterstützt.

Ein zentraler Aspekt im Schiffsbau ist der Zeitbedarf für Mess- und Kontrollarbeiten. Klassische Methoden erfordern häufig mehrere Umsetzungen des Messgeräts sowie einen hohen Koordinationsaufwand. Die Leica iCON iCS50 ermöglicht eine visuelle Messführung, bei der Abweichungen und Positionen unmittelbar erkennbar sind.

Absteckungen lassen sich dadurch schneller durchführen, Kontrollmessungen werden vereinfacht und Messergebnisse sind für alle Beteiligten nachvollziehbar. Gerade in handwerklich geprägten Fertigungsprozessen sorgt diese Transparenz für weniger Missverständnisse zwischen Konstruktion und Ausführung.

Nach Einschätzung von ALLSAT-Geschäftsführer Igor Bruss zeigt sich in vielen Gesprächen mit Anwendern aus dem Schiffsbau, dass die visuelle Arbeitsweise die Akzeptanz moderner Messtechnik deutlich erhöht.

Flexibilität bei Änderungen und laufenden Kontrollen

Konstruktive Anpassungen gehören im Schiffsbau zum Alltag. Bauteile werden nachjustiert, neue Einbauten kommen hinzu oder bestehende Geometrien müssen erneut überprüft werden. In solchen Fällen kann jederzeit auf ein bestehendes Referenzsystem zurückgegriffen werden.

Messpunkte lassen sich ergänzen, bestehende Linien kontrollieren oder neue Bezüge definieren, ohne den gesamten Messaufbau neu einrichten zu müssen. Das reduziert Unterbrechungen im Produktionsablauf und ermöglicht es, auch während laufender Arbeiten verlässliche Messungen durchzuführen.
Aus Sicht von ALLSAT ist diese Flexibilität ein wesentlicher Faktor für den erfolgreichen Einsatz der iCS50 in Werften mit komplexen Abläufen.

Leica iCON iCS50 als praxisgerechtes Werkzeug für den Schiffsbau

Die Leica iCON iCS50 ist kein klassisches Vermessungsinstrument, sondern ein visuelles Bauwerkzeug für präzise Absteckung und Kontrolle. Im Schiffsbau kann sie dazu beitragen, manuelle Fertigungsprozesse besser abzusichern und geometrische Zusammenhänge transparent darzustellen.

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Für Werften, die ihre Prozesse schrittweise digitalisieren möchten, ohne etablierte Arbeitsweisen aufzugeben, bietet die iCS50 eine nachvollziehbare und praxisnahe Lösung. Sie schafft eine stabile geometrische Grundlage vom ersten Aufbau bis zur abschließenden Kontrolle.

Sie möchten prüfen, ob sich die Leica iCON iCS50 für Ihre Anforderungen im Schiffsbau eignet oder wie sich bestehende Mess- und Absteckprozesse sinnvoll ergänzen lassen?
Die Spezialisten der ALLSAT unterstützen Sie bei der Einordnung konkreter Einsatzszenarien, von der ersten Referenzierung in der Werfthalle bis zur laufenden Kontrolle während der Fertigung. Auf Wunsch zeigen wir Ihnen praxisnah, wie sich die iCS50 in bestehende Arbeitsabläufe integrieren lässt.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!


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