Senceive Neigungssensorik in schwer zugänglichen Bauwerksbereichen

Senceive Sensoren im Einsatz an einer Talsperre für ein Langzeitmonitoring. Die Harzwasserwerke GmbH setzen seit mehreren Jahren auf geodätisches Monitoring mit Senceive Sensortechnik.

Neigungssensorik in schwer zugänglichen Bereichen von Senceive. Präzise Messdaten, IP69K Schutz, 15 Jahre Batterielaufzeit für Monitoring

Das aktuelle Projekt an einer Talsperre zeigt besonders deutlich, wie zuverlässig kabellose Neigungssensorik in schwer zugänglichen und feuchten Bauwerksbereichen arbeitet. Acht Neigungssensoren wurden in vertikalen Schächten installiert, die bis zu 50 Meter in die Struktur hinabreichen. Die kontinuierlichen Neigungsdaten dienen der Berechnung vertikaler Biegelinien und werden mit Temperatur und Füllstand der Anlage verknüpft, um das Bauwerksverhalten über lange Zeiträume zu erfassen.

Präzises Monitoring trotz massiver Betonabdeckung

Neigungssensorik in schwer zugänglichen Bereichen von Senceive. Präzise Messdaten, IP69K Schutz, 15 Jahre Batterielaufzeit für Monitoring

Die Schächte der Talsperre sind durch schwere Betondeckel verschlossen. Für die Funkübertragung stellte dies eine erhebliche bauliche und funktechnische Herausforderung dar. Florian Schäfer begleitete die Installation vor Ort und überwachte die Datenübertragung. Er beschreibt seine Einschätzung so:
„Das Spannende und Unbekannte war für uns, ob die Daten bei dieser massiven Betonabdeckung überhaupt aus dem Schacht herauskommen. Die Sensoren arbeiten kabellos und wir wollten sicherstellen, dass Sensoren und Gateway stabil kommunizieren.“ Um eine sichere Signalstrecke zu gewährleisten, wurden zusätzliche Repeater direkt unter der Betonplatte gesetzt. Die Messdaten erreichten das Gateway an der Mauerkrone zuverlässig und ohne Ausfälle.

Robuste Sensorik für feuchte Bauwerksumgebungen

Die Schächte weisen eine dauerhaft feuchte und schwer kontrollierbare Umgebung auf, die hohe Anforderungen an die eingesetzte Technik stellt. Genau hier zeigt sich die Stärke der Senceive Sensoren.

Florian Schäfer erklärt: „Das Umfeld dort ist unheimlich feucht und witterungsmäßig schwierig. Der Senceive Sensor ist komplett IP69K. Da kommt nichts rein. Für solche Bereiche eignet sich kein ein anderes System.

Neigungssensorik in schwer zugänglichen Bereichen von Senceive. Präzise Messdaten, IP69K Schutz, 15 Jahre Batterielaufzeit für Monitoring

Durch die vollständig gekapselte Konstruktion bleiben die Sensoren über den gesamten Überwachungszeitraum funktionsfähig. Dichtungen, wie sie bei anderen Sensortypen verwendet werden, können in solchen Umgebungen versagen oder erfordern häufige Wartung. Die robuste IP69K Bauweise reduziert diesen Aufwand erheblich und ermöglicht einen langfristigen Betrieb ohne Eingriff.

Langfristige Betriebsdauer ohne Wartung

Ein weiterer zentraler Vorteil der eingesetzten Sensoren ist die außergewöhnlich lange Batterielaufzeit. Gerade in tief liegenden Schächten zählt jeder vermiedene Zugang. Florian Schäfer beschreibt es so: „Das System ist für Jahrzehnte geplant. Die Sensoren können bis zu 15 Jahre laufen. Das ist ein Vorteil, weil man dort nicht jedes Jahr in den Schacht steigen will.“

Die Harzwasserwerke betreiben bereits drei weitere Installationen mit Senceive. Ein viertes System befindet sich in Planung. Diese kontinuierliche Erweiterung zeigt die hohe Praxistauglichkeit der Technologie.

Neigungssensorik in schwer zugänglichen Bereichen von Senceive. Präzise Messdaten, IP69K Schutz, 15 Jahre Batterielaufzeit für Monitoring

Erweiterbare Monitoringarchitektur

Das bestehende System kann je nach zukünftigen Anforderungen erweitert werden. Zusätzliche geotechnische Sensoren wie Riss- oder Fugenmessungen lassen sich problemlos integrieren. Die vorhandene Mesh Infrastruktur bildet eine stabile Basis für weiterführende Überwachungskonzepte und erlaubt eine flexible Anpassung an den Lebenszyklus des Bauwerks.

Neigungssensorik in schwer zugänglichen Bereichen – hier an einem besonderen Einsatzort

Für Florian Schäfer war der Praxiseinsatz nicht nur technisch interessant, sondern auch atmosphärisch beeindruckend. Er berichtet: „Man kommt nicht jeden Tag an ein solches Bauwerk. Die Schächte zu sehen und das Zusammenspiel der Technik mitzuerleben war wirklich interessant.“

Das Projekt zeigt, wie moderne Sensorknotenstrukturen in schwer zugänglichen Bereichen zuverlässig arbeiten. Die Kombination aus Präzision, robuster Bauweise und stabiler Funkkommunikation schafft eine belastbare Grundlage für die geodätische Bauwerksüberwachung im Langzeitbetrieb.

Senceive für Anwender im Wasserbau und der Geotechnik

Senceive Neigungssensoren eignen sich ideal für komplexe und schwer zugängliche Bauwerksbereiche.
Zentrale Vorteile sind:

  • Hochpräzise Neigungsmessung beider horizontaler Achsen
  • vollständig gekapselte IP69K Konstruktion
  • Batterielaufzeit bis zu 15 Jahren
  • stabile kabellose Datenübertragung in tiefen Schächten
  • robuste Leistung in feuchter Umgebung
  • modulare Erweiterbarkeit der Monitoringarchitektur

Diese Kombination bietet Betreibern eine hohe Sicherheit bei minimalem Wartungsaufwand und ermöglicht eine effiziente, langfristige Beobachtung baulicher Veränderungen.

Unser Team unterstützt bei der Planung geodätischer Monitoringlösungen und bei der Auswahl geeigneter Sensorik, auch für Neigungssensorik in schwer zugänglichen Bereichen.


IHR ANSPRECHPARTNER

Florian Schäfer

Tel.:+49 173 5193133

florian.schaefer@allsat.de