Leica RTC300, RTC500 oder RTC700? Worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt
Mit den neuen Leica RTC300, RTC500 und RTC700 hat Leica Geosystems sein Portfolio im Bereich des terrestrischen Laserscannings grundlegend neu strukturiert. Erstmals stehen drei aufeinander abgestimmte Leistungsklassen innerhalb einer gemeinsamen Scannerplattform zur Verfügung. Damit erweitert sich nicht nur die Auswahl, sondern auch die Möglichkeiten, die passende Lösung auf unterschiedliche Anforderungen abzustimmen.

Die Entscheidung fällt dadurch jedoch nicht einfacher. Im Gegenteil: Während sich technische Daten auf den ersten Blick schnell vergleichen lassen, zeigt sich in der Praxis, dass sie nur einen Teil der Entscheidungsgrundlage bilden. Projektanforderungen, Arbeitsabläufe und die spätere Nutzung der Punktwolken beeinflussen die Wahl eines Laserscanners mindestens ebenso stark.
Jedes Projekt setzt andere Schwerpunkte
Ein Vermessungsbüro, das täglich Infrastrukturprojekte bearbeitet, stellt andere Anforderungen an einen Laserscanner als ein Ingenieurbüro mit Schwerpunkt Bestandsdokumentation oder ein Holzbauunternehmen, das bestehende Bauwerke digital erfasst. Hinzu kommen Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau, in der Architektur oder der Industrie, bei denen Projektgröße, Detailtiefe und Dokumentationsumfang deutlich variieren.
Genau hier setzt die Leica RTC-Serie an. Statt einer universellen Lösung umfasst die Produktfamilie drei aufeinander abgestimmte Leistungsklassen auf einer gemeinsamen Plattform. So lässt sich die Scannerlösung gezielt an unterschiedliche Anforderungen und Einsatzbereiche anpassen.
Dabei geht es längst nicht mehr ausschließlich um Reichweite oder Scanrate. Ebenso relevant sind Faktoren wie Punktwolkenqualität, Produktivität im Feld, Datenverfügbarkeit und eine reibungslose Weiterverarbeitung in bestehenden Softwareumgebungen.
Technische Daten liefern Orientierung. Die Anforderungen geben die Richtung vor.
Natürlich unterscheiden sich Leica RTC300, RTC500 und RTC700 hinsichtlich Reichweite, Auflösung und Leistungsumfang. Diese Werte bilden eine wichtige Grundlage für den Vergleich. Sie beantworten jedoch nicht automatisch die entscheidende Frage, welcher Leica Laserscanner langfristig den größten Nutzen bietet.
Wer überwiegend Gebäude oder Bestandsobjekte digitalisiert, bewertet einen Laserscanner anders als ein Unternehmen, das regelmäßig Industrieanlagen, Infrastrukturprojekte oder komplexe Fertigungsumgebungen erfasst. Ebenso verändert die Häufigkeit des Einsatzes die Anforderungen an Produktivität, Datenerfassung und Workflow.
Deshalb lohnt es sich, die Auswahl nicht ausschließlich anhand einzelner Leistungsdaten zu treffen, sondern die typischen Projekte und zukünftigen Entwicklungen des eigenen Unternehmens einzubeziehen.
Leica RTC300, RTC500 und RTC700 verfolgen einen gemeinsamen Plattformgedanken
Die neue Scannerfamilie wurde bewusst als durchgängige Plattform entwickelt. Leica RTC300, Leica RTC500 und Leica RTC700 nutzen dieselbe Softwarebasis und lassen sich in bestehende Reality-Capture-Workflows integrieren. Dadurch bleiben Bedienkonzept, Datenformate und Projektabläufe unabhängig vom gewählten Modell konsistent.

Für Unternehmen bedeutet das vor allem Planungssicherheit. Wer heute investiert, entscheidet sich nicht für eine isolierte Einzellösung, sondern für eine Plattform, die sich an unterschiedliche Projektanforderungen anpassen lässt.
Auch die Weiterentwicklung der Scannerplattform folgt diesem Ansatz. Zubehör bleibt weitgehend kompatibel und Softwarefunktionen können kontinuierlich erweitert werden.
Mehr als eine Investition in neue Messtechnik
Die Einführung der Leica RTC-Serie verändert nicht nur das Produktportfolio, sondern auch die Art, wie Unternehmen in Laserscanning investieren. Moderne Projekte verlangen zunehmend nach durchgängigen digitalen Prozessen, einer zuverlässigen Datenbasis und effizienten Abläufen zwischen Außendienst und Büro. Die Wahl des passenden Laserscanners sollte diese Entwicklung ebenso berücksichtigen wie die Anforderungen der aktuellen Projekte.
Leica RTC300, RTC500 und RTC700 schaffen dafür eine gemeinsame technische Grundlage. Welche Leistungsklasse den größten Mehrwert bietet, hängt letztlich davon ab, welche Aufgaben heute im Vordergrund stehen und wie sich das Unternehmen künftig entwickeln möchte.
Technische Unterschiede vergleichen, Lösungen fundiert bewerten
Die technischen Unterschiede zwischen Leica RTC300, RTC500 und RTC700 lassen sich übersichtlich gegenüberstellen. Deshalb stellen wir Ihnen eine Vergleichsübersicht der neuen Leica RTC-Serie als PDF zur Verfügung.
Wenn Sie darüber hinaus bewerten möchten, welcher Leica Laserscanner Ihre Projekte langfristig am sinnvollsten unterstützt, stehen Ihnen unsere Laserscanning-Spezialisten gerne für eine persönliche Beratung und eine Live-Demonstration zur Verfügung.
IHRE ANSPRECHPARTNER
Jonas Uekermann
Kundenberater (Leica Bau)
für Norddeutschland
Alexander Fath
Kundenberater (Leica Bau)
für Süddeutschland


