Leica RTC300, RTC500 und RTC700 im Vergleich

Mit Leica RTC300, RTC500 und RTC700 bietet Leica Geosystems drei aufeinander abgestimmte Leistungsklassen für unterschiedliche Anforderungen im professionellen Laserscanning. Der direkte Vergleich zeigt, welche technischen Unterschiede im Projektalltag tatsächlich relevant sind und welches Modell sich für welche Aufgaben besonders eignet.

Alle drei Modelle liefern die für Leica Geosystems typische hohe Messqualität. Die Unterschiede liegen vor allem in Reichweite, Scanleistung, verfügbaren Auflösungsstufen und zusätzlichen Funktionen für unterschiedliche Projektanforderungen.

Leica RTC300, RTC500 und RTC700 im Vergleich auf einen Blick

VergleichskriteriumLeica RTC300Leica RTC500Leica RTC700
Maximale Reichweite85 m130 m270 m
Maximale Scanleistung1 Mio. Punkte pro Sekunde2 Mio. Punkte pro Sekunde2 Mio. Punkte pro Sekunde
Auflösungen bei 10 m3, 6, 12 und 25 mm3, 6, 12 und 25 mm1,6, 3, 6, 12 und 25 mm
Area ScanNicht verfügbarNicht verfügbarBis 0,8 mm bei 10 m
Vollkuppelscan mit HDR-Bild bei 6 mm auf 10 mca. 2 Min. 30 Sek.ca. 1 Min. 40 Sek.ca. 1 Min. 40 Sek.
LeistungsschwerpunktWirtschaftliche DatenerfassungHohe Produktivität und FlexibilitätMaximale Reichweite und Detailauflösung

Bei allen drei Modellen setzt Leica Geosystems auf dieselbe Winkelgenauigkeit sowie vergleichbare Werte bei Reichweitenrauschen und 3D-Punktgenauigkeit. Die Unterschiede innerhalb der RTC-Serie entstehen gezielt durch Reichweite, Scanleistung, verfügbare Auflösungsstufen und zusätzliche Vermessungsfunktionen.

Gut zu wissen:
Alle drei Scanner nutzen denselben Workflow mit Leica Cyclone FIELD 360 und Leica Cyclone OFFICE. Unterschiede bestehen nicht bei der Software oder Datenqualität, sondern bei den Leistungsreserven für unterschiedliche Projektanforderungen.

Reichweite und Scanleistung im Projektalltag

Der Leica RTC300 erreicht Entfernungen bis 85 Meter. Dieser Arbeitsbereich eignet sich besonders für Gebäudeaufnahmen sowie kompakte und mittelgroße Objekte. In Innenräumen und gegliederten Bestandsgebäuden werden die Scannerpositionen häufig durch Wände, Einbauten und Sichtachsen bestimmt. Der RTC300 verbindet dabei eine hohe Messqualität mit einem wirtschaftlichen Einstieg in das professionelle Laserscanning.

Mit einer Reichweite bis 130 Meter und einer Scanleistung von bis zu zwei Millionen Punkten pro Sekunde erweitert der Leica RTC500 den Einsatzbereich deutlich. Größere Hallen, Außenanlagen und weitläufige Bestandsobjekte lassen sich aus flexibleren Positionen erfassen. Die höhere Scanleistung reduziert gleichzeitig die Aufnahmezeit an jedem Standpunkt. Gerade bei Projekten mit vielen Scannerpositionen summiert sich dieser Zeitgewinn zu einem spürbaren Produktivitätsvorteil.

Der Leica RTC700 erschließt mit bis zu 270 Metern besonders große Arbeitsbereiche. Bei Infrastrukturprojekten, Industrieanlagen, hohen Bauwerken und schwer zugänglichen Bereichen bietet die große Reichweite deutliche Vorteile bei der Standpunktwahl. Große Distanzen lassen sich direkt erfassen, wodurch umfangreiche Projektflächen effizient dokumentiert und Arbeitsabläufe weiter optimiert werden können.

Reichweite, Scanleistung, Auflösung und Funktionen der Leica RTC-Serie im direkten Vergleich

Leica RTC300, Leica RTC500 und Leica RTC700 unterscheiden sich vor allem bei Reichweite, Scanleistung, verfügbaren Auflösungsstufen und erweiterten Vermessungsfunktionen. Damit stehen für unterschiedliche Projektgrößen und Anforderungen gezielt abgestufte Leistungsreserven zur Verfügung.

Neben Reichweite und Scanleistung unterscheiden sich die Modelle auch beim verfügbaren Funktionsumfang. Während RTC300 und RTC500 auf eine wirtschaftliche und schnelle Datenerfassung ausgelegt sind, erweitert der RTC700 die Einsatzmöglichkeiten um zusätzliche Auflösungsstufen sowie die Area Scan Funktion für besonders detailreiche Messaufgaben.

Detailauflösung gezielt einsetzen

RTC300 und RTC500 bieten Auflösungsstufen von 3, 6, 12 und 25 Millimetern bei 10 Metern. Dadurch lässt sich die Punktdichte optimal an die jeweilige Aufgabe anpassen. Für eine klassische Bestandsaufnahme werden andere Anforderungen gestellt als für die detaillierte Dokumentation einzelner Bauteile oder technischer Anlagen.

Der RTC700 erweitert diese Möglichkeiten um eine zusätzliche Auflösung von 1,6 Millimetern bei 10 Metern. Mit der Area-Scan-Funktion lassen sich ausgewählte Bereiche sogar mit bis zu 0,8 Millimetern bei 10 Metern erfassen. Besonders detailreiche Bauteile, technische Einbauten oder kontrollrelevante Bereiche können dadurch gezielt mit einer sehr hohen Punktdichte aufgenommen werden.

Der entscheidende Vorteil liegt in der flexiblen Datenerfassung. Das Gesamtprojekt wird mit der passenden Auflösung aufgenommen, während besonders relevante Bereiche gezielt mit einer höheren Detailtiefe ergänzt werden. So entstehen genau dort hochauflösende Messdaten, wo sie für Planung, Konstruktion oder Qualitätskontrolle benötigt werden.

Reichweite, Scanleistung, Auflösung und Funktionen der Leica RTC-Serie im direkten Vergleich

Leica RTC300, Leica RTC500 und Leica RTC700 unterscheiden sich vor allem bei Reichweite, Scanleistung, verfügbaren Auflösungsstufen und erweiterten Vermessungsfunktionen. Damit stehen für unterschiedliche Projektgrößen und Anforderungen gezielt abgestufte Leistungsreserven zur Verfügung.

Die passende Leistungsklasse für Ihre Anforderungen

Die Wahl zwischen Leica RTC300, Leica RTC500 und Leica RTC700 ist deshalb keine Entscheidung zwischen unterschiedlichen Qualitätsstufen. Entscheidend ist, welche Leistungsreserven Ihr Projekt heute und zukünftig benötigt.

Jetzt beraten lassen und die Leica RTC-Serie selbst ausprobieren

Technische Daten liefern eine wichtige Orientierung. Den besten Eindruck vermitteln jedoch reale Einsatzbedingungen. Bei einer persönlichen Vorführung erleben Sie die Unterschiede zwischen Leica RTC300, Leica RTC500 und Leica RTC700 direkt an typischen Anwendungsbeispielen und erhalten eine fundierte Empfehlung für Ihre Anforderungen.
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