- Home
- /
- Ingenieurleistungen
- /
- Geomonitoring
Geomonitoring
Belastbare Entscheidungsgrundlagen für Infrastrukturprojekte
Geomonitoring umfasst die kontinuierliche Erfassung von Verformungen, Bewegungen und geotechnischen Parametern an Bauwerken, Verkehrswegen und im Baugrund. Insbesondere bei Infrastrukturprojekten im Bahnumfeld sind präzise und langfristig belastbare Messdaten entscheidend, um Sicherheit, Baufortschritt und Betrieb zuverlässig zu bewerten.
Nicht immer lassen sich rein tachymetrische oder GNSS-basierte Verfahren uneingeschränkt einsetzen. Standortbedingungen, eingeschränkte Zugänglichkeit oder projektspezifische Randbedingungen erfordern häufig die Kombination klassischer geodätischer Messmethoden mit geotechnischer Sensorik. Durch diese integrative Herangehensweise entstehen leistungsfähige Geomonitoring-Systeme, die auch unter anspruchsvollen Bedingungen kontinuierlich aussagekräftige Daten liefern.
Als offizieller Partner von Senceive unterstützt ALLSAT die Planung, Umsetzung und Betreuung von Geomonitoring-Projekten. Die eingesetzten Monitoringlösungen kommen sowohl in Kundenprojekten als auch in eigenen Anwendungen zum Einsatz. Die Konzeption und Umsetzung erfolgen durch erfahrene Fachkräfte mit geodätischem und geotechnischem Hintergrund, die Messstrategien projektspezifisch definieren und Geomonitoring-Maßnahmen über den gesamten Projektverlauf fachlich begleiten.


Geomonitoring im Gleis
Das Geomonitoring im Gleisbereich dient der kontinuierlichen Überwachung von Veränderungen der Gleisgeometrie, wie Überhöhung, Verwindung sowie Hebung und Setzung. Erschütterungen durch den Zugverkehr, eingeschränkte Zeitfenster und sicherheitsrelevante Rahmenbedingungen stellen besondere Anforderungen an die Messtechnik. Sensoren von Senceive ermöglichen eine dauerhafte Erfassung relevanter Bewegungen, ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen.
Die Auslegung der Messkonzepte berücksichtigt betriebliche, bauliche und sicherheitsrelevante Anforderungen und erfolgt projektspezifisch. In Kombination mit geodätischen Verfahren entstehen belastbare Geomonitoring-Lösungen, die sowohl für temporäre Bauphasen als auch für langfristige Überwachungsaufgaben im Bahnbereich geeignet sind. Weiterführende technische Informationen finden Sie in unserer Produktinformation zum Geomonitoring im Gleis.
Geomonitoring an Bauwerken (Gebäude, Brücken, Stützmauern)
Beim Geomonitoring von Bauwerken steht die frühzeitige Erkennung von Verformungen, Neigungen und strukturellen Veränderungen im Fokus. Insbesondere bei Bestandsbauwerken, während Bau- oder Sanierungsphasen sowie bei verkehrlich stark beanspruchter Infrastruktur liefert kontinuierliches Monitoring wichtige Entscheidungsgrundlagen.
Die eingesetzten Geomonitoring-Lösungen ermöglichen eine automatisierte Erfassung relevanter Messgrößen und unterstützen die langfristige Zustandsbewertung von Bauwerken. Planung, Sensorik und Messstrategie werden auf die jeweiligen baulichen und betrieblichen Randbedingungen abgestimmt und fachlich begleitet.


Geomonitoring im Tunnelbau
Geomonitoring im Tunnelbau begleitet Projekte über alle Phasen hinweg, von der Bauausführung über Sanierungsmaßnahmen bis hin zum Betrieb. Verformungen, Konvergenzen, Riss- und Fugenbewegungen sowie geotechnische Einflüsse des umgebenden Baugrunds müssen auch bei begrenztem Zugang und unter anspruchsvollen Umweltbedingungen zuverlässig erfasst werden.
Drahtlose Sensorsysteme ermöglichen eine kontinuierliche Überwachung und reduzieren Aufenthalte im Gefahrenbereich. Die Auswahl der Sensorik sowie die Definition der Messparameter erfolgen in Abstimmung mit den projektbezogenen Anforderungen und den beteiligten Fachdisziplinen. Die gewonnenen Daten stehen für Bauüberwachung, Sicherheitsbewertungen und Entscheidungsprozesse unmittelbar zur Verfügung. Detaillierte technische Informationen finden Sie in unserer Produktinformation zum Geomonitoring im Tunnelbau.
Geomonitoring von Böschungen und Hängen
Das Geomonitoring von Böschungen und Hanglagen dient der frühzeitigen Erkennung von Bewegungen und Instabilitäten im Baugrund. Natürliche Einflüsse, bauliche Eingriffe oder infrastrukturelle Maßnahmen können langfristige Veränderungen verursachen, die ohne kontinuierliche Überwachung nur schwer erkennbar sind.
Durch den Einsatz geotechnischer Sensorik lassen sich Neigungen, Verschiebungen und weitere relevante Parameter erfassen und für die Bewertung der Standsicherheit heranziehen. Die Monitoringkonzepte werden an die geologischen und topografischen Gegebenheiten angepasst und fachlich betreut.


Fachlich fundiertes Geomonitoring aus einer Hand
Geomonitoring-Projekte werden bei ALLSAT nicht als Standardlösung umgesetzt, sondern individuell geplant, umgesetzt und ausgewertet. Die Kombination aus geodätischem Know-how, geotechnischer Sensorik und praktischer Projekterfahrung ermöglicht belastbare Monitoringkonzepte für anspruchsvolle Infrastruktur- und Bahnprojekte.
Individuelle Beratung zum Geomonitoring
Für projektspezifische Fragestellungen im Bereich Geomonitoring steht Ihnen ein erfahrener Ansprechpartner zur Verfügung. Florian Schäfer berät Sie bei der Auswahl geeigneter Sensorik, der Definition relevanter Messparameter sowie bei der Einbindung von Geomonitoring-Lösungen in bestehende Projektstrukturen. Die Beratung erfolgt stets vor dem Hintergrund praktischer Projekterfahrung und der jeweiligen technischen und betrieblichen Rahmenbedingungen.

Senceive-Monitoring im Einsatz
Senceive-Neigungssensorik im Fokus
Interview mit Ingenieurbüro geoplan
Interview zu den Senceive Neigungssensoren mit Stefan Schoch von Geoplan







