Präzision, die in der Praxis den Unterschied macht.
Seit 1991 steht ALLSAT für technische Kompetenz und persönliche Beratung in Vermessung, GNSS und Geo Monitoring. Zu unseren Kunden zählen Unternehmen und Institutionen aus Bauwesen, Infrastruktur, Industrie, Forschung und Wissenschaft.
Produktvertrieb, Ingenieurleistungen, eigene Hard- und Softwareentwicklung und technischer Support greifen bei ALLSAT ineinander. Unsere Spezialisten bringen ihr Wissen fachübergreifend ein, wenn Anforderungen komplex werden. Denn eine Lösung beginnt für uns nicht beim Produkt, sondern bei der Aufgabe. Genau deshalb bleiben wir auch dann ansprechbar, wenn die Technik längst im Einsatz ist.
ALLSAT realisiert anspruchsvolle Ingenieurleistungen in Vermessung, GNSS und Geo Monitoring. Dazu gehören Vermessungsprojekte, GNSS-Referenznetze und Gleismonitoring. Wir verbinden moderne geodätische Verfahren mit langjähriger Projekterfahrung. So entstehen präzise Ergebnisse, auf die sich unsere Kunden verlassen können. Sicherheit ist messbar.
Weltweit führende Hersteller wie Leica Geosystems und JAVAD GNSS vertrauen seit vielen Jahren auf ALLSAT als zuverlässigen und innovativen Vertriebspartner. Mit hochwertigen Vermessungs- und GNSS-Lösungen sowie persönlicher Beratung entwickeln wir passgenaue Lösungen für anspruchsvolle Anwendungen. Denn unser Anspruch ist klar: Wir liefern Präzision.
ALLSAT entwickelt individuelle Hard- und Softwarelösungen für anspruchsvolle GNSS- und geodätische Anwendungen. Dafür verbinden wir technisches Know-how mit internationaler Projekterfahrung. So entstehen praxisorientierte Lösungen, die sich zuverlässig in bestehende Systeme und Arbeitsabläufe integrieren lassen. Dafür stehen wir seit 1991: die GNSSspezialisten.
Wir wollten nur mal „kurz“ in Sachsen neu errichtete Grundwassermessstellen einmessen (Höhe und Lage). Dazu haben wir uns bei ALLSAT das GPS-RTK-System JAVAD Triumph-3 ausgeliehen. Auf dem Firmenparkplatz bei uns in Hannover ausprobiert – alles top. Kaum in Sachsen angekommen, ging nichts mehr.
Dank der Hilfe (online und telefonisch) und der sehr professionellen Unterstützung von Herrn Zimmermann konnten wir die Messungen dann wie geplant durchführen und mussten nicht die 400 km einfache Wegstrecke unverrichteter Dinge zurückfahren. Vielen Dank für das Troubleshooting und die unkomplizierte Hilfe. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.
Christian Kiesl
GEO-data, Dienstleistungsgesellschaft für Geologie, Hydrogeologie und Umweltanalytik mbH
Rated 5 out of 5 stars
Ich hatte Kontakt mit Herrn Christoph Brandau.
Hier gibt es nur eins zu sagen – SENSATIONELL –
Dankeschön für den Input!
Sirke Teubel
KMS Fernmeldebau GmbH
Rated 5 out of 5 stars
Auch in 2024 habe ich die Firma ALLSAT an einer beschränkten Ausschreibung für die Beschaffung eines Leica GS18T und Leica CS20LTE beteiligt. Die Submission hat ergeben, dass ALLSAT – wie schon bei vorherigen Ausschreibungen – das günstigste Angebot abgegeben hat. Auslieferung von und Einweisung in die neuen Geräte erfolgte wie immer termingerecht. Mein besonderer Dank gilt hier Herrn Roth.
Der Support für unsere Vermessungsgeräte funktioniert reibungslos und schnell.
Anfragen werden schnell und mit vermessungstechnischer Präzision beantwortet.
Frank Breninck
Stadt Hildesheim
Rated 5 out of 5 stars
Das System von Senceive ist eine Ergänzung unseres Angebotes, das kostengünstig, schnell umsetzbar und unkompliziert ist. Die Anschaffung hat sich schon in wenigen Monaten bezahlt gemacht. ALLSAT hat uns in allen bisherigen Anwendungen immer sofort und fachkundig unterstützt.
Stefan Schoch
Ingenieurbüro geoplan
Rated 5 out of 5 stars
Sehr hilfsbereit und nett.
Victor Milev
Hexagon Geosystems Services AG (Schweiz) - Niederlassung Deutschland
Rated 5 out of 5 stars
Auf unseren Schleppern im landwirtschaftlichen Bereich setzen wir seit über 10 Jahren ALLSAT Modems an zusammengestellten Lenksystemen ein.
Die Dinger laufen einfach.
Bei Fragen ist der Kontakt zu ALLSAT jederzeit sehr freundlich und kompetent
Vielen Dank, immer wieder gerne.
Bernd Keil
BKL Konstruktive Leistungen
Rated 5 out of 5 stars
Support, wie man ihn sich wünscht.
Axel Holländer
ÖbVI Axel Holländer
Rated 5 out of 5 stars
Liebes ALLSAT-Team,
Danke für die schnelle und kompetente Umsetzung dieses kleinen Monitoring-Systems.
Wir sind von den Senceive Sensoren einfach begeistert.
Die Verformungsergebnisse der zu überwachenden Behälteraußenwand sind schon beeindruckend.
Ich war im Kontakt mit dem Support und ich muss sagen: super freundlich, schnelle Antworten und sie wissen wovon sie reden.
Ich hatte eine Fehlermeldung und habe mich an eine Person vom Support gewandt, welche nichts damit zu tun hatte, diese hatte mich aber dann sehr freundlich weitergeleitet.
Yannis Dams
Sicona
Rated 5 out of 5 stars
Großes Lob an die Mannschaft!. Support wie Vertrieb – bei allen Themen! Anfragen über Handy oder Email ist die kompetente Antwort schnell da.
Renaud Urli
Airbus Helicopters Deutschland Gmbh
Rated 5 out of 5 stars
Liebes ALLSAT Team,
ich möchte vielmals Danke für eure Unterstützung sagen.
Der Kollege Beckmann hat die Auslieferung und Einweisung heute sehr gut durchgeführt – hoch professionell mit dem nötigen Humor und Feingefühl für die Vorkenntnisse meines Kollegen. Wirklich super.
Vom ersten Kontakt über Vorstellung der Produktpalette und Lösungen sowie Vorführung, Übergabe und Inbetriebnahme des Vermessungssystems wurden wir stets sehr freundlich und sehr gut beraten.
Wir haben das Gefühlt, dass die Lösung unserer Fragestellung im Vordergrund steht.
vielen Dank für die super nette und kompetente Betreuung.
Es Hat Viel Spaß gemacht mit euch zu arbeiten.
Ich bin von dem RTC360 begeistert. Handhabung und Bearbeitung sind einfach aufgebaut. Trotzdem liefert das System hervorragende Daten.
Danke Danke Danke
Wir haben den Leica RTC360 Laserscanner jetzt beim ersten Projekt eingesetzt und sind restlos begeistert. Der Scanner eröffnet uns völlig neue Möglichkeiten. Auch Dinge im Bestand gegenüber dem Kunden zu visualisieren ist jetzt kein Problem mehr und macht vieles einfacher. Unser Feedback vom Kunden ist überragend. Vielen Dank an die ALLSAT für die sehr gute Beratung. Wir sind sehr zufrieden mit dem RTC360 und freuen uns Sie als Partner zu haben.
Seit vielen Jahren wird das BKG durch ALLSAT kundentechnisch betreut.
Meine Erfahrungen in den letzten Jahren waren immer wieder sehr positiv.
Egal mit welchem Mitarbeiter ich Kontakt hatte, ich konnte mich immer und auf kurzem Wege auf die Kompetenz und Hilfsbereitschaft verlassen.
Seit 20 Jahren unterstützt uns die ALLSAT GmbH mit ihren GPS und GNSS – Lösungen. In puncto Kompetenz und durch einen fachkundigen Support haben wir die ALLSAT GmbH als einen zuverlässigen Partner schätzen gelernt. Mit dem Erwerb des Leica GS16 RTK Rover und des Panasonic FZ G1 sind wir technisch auf dem neuesten Stand und sehr gut für unsere Vermessungen in den Kiesbetrieben ausgerüstet.
NewsGNSS unter Störeinfluss: JAVAD beim Jammertest 2026 in NorwegenWas passiert mit einer Positionslösung, wenn GNSS-Signale gezielt gestört werden? Genau das wurde beim Jammertest 2026 in Andøya, Norwegen, unter kontrollierten Bedingungen untersucht. Auch JAVAD GNSS war mit aktuellen GNSS+INS-Lösungen vor Ort. Erste veröffentlichte Ergebnisse zeigen, wie sich die Technologie unter gezieltem GNSS-Störeinfluss verhält.
GNSS-Systeme gezielt Störungen aussetzen
Jamming kann GNSS-Signale überlagern und dadurch die Positionsbestimmung erheblich beeinträchtigen oder vollständig verhindern. Beim Spoofing werden dagegen manipulierte Signale eingesetzt, die einem Empfänger eine falsche Position vortäuschen können. Die gezielte Erzeugung solcher GNSS-Störungen ist in Deutschland nicht zulässig. Entsprechend selten sind Möglichkeiten, GNSS-Systeme unter definierten Störbedingungen praktisch zu erproben. Genau dafür bietet der jährlich stattfindende Jammertest in Norwegen einen kontrollierten Rahmen. Hersteller können dort untersuchen, wie ihre Technologien auf unterschiedliche Störszenarien reagieren und wie stabil die Positionslösung unter diesen Bedingungen bleibt. JAVAD GNSS nutzte den Jammertest 2026, um aktuelle GNSS+INS-Technologien unter diesen Bedingungen zu erproben.
Vergleich unter Spoofing-Bedingungen: Die von JAVAD GNSS veröffentlichten Testergebnisse zeigen links die Trajektorie der GNSS+INS-Lösung und rechts die Ergebnisse der im Test gegenübergestellten Wettbewerbssysteme. Quelle: JAVAD GNSS, Jammertest 2026.
Die Gegenüberstellung macht den Unterschied unmittelbar sichtbar. Die von JAVAD veröffentlichte GNSS+INS-Trajektorie folgt dem tatsächlichen Streckenverlauf weitgehend kontinuierlich. In den Vergleichsdaten entstehen dagegen deutliche Positionssprünge und Streckenverläufe abseits der gefahrenen Route. Gerade bei Spoofing ist das kritisch: Das System verliert nicht zwangsläufig einfach seine Position, sondern kann durch manipulierte GNSS-Signale eine falsche Position bestimmen.
Warum die Kombination aus GNSS und INS interessant ist
Das JAVAD Supportteam beim Jammertest 2026 in Norwegen. Der direkte Austausch vor Ort und die Tests unter kontrollierten Störbedingungen liefern wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung resilienter GNSS-Lösungen. Quelle: JAVAD GNSS
Aus Sicht unserer ALLSAT Supportspezialisten ist vor allem das Zusammenspiel von GNSS und inertialer Navigation interessant. Liefert GNSS eine verlässliche Position, kann diese mit den Daten der inertialen Sensorik kombiniert werden. Wird das Satellitensignal beeinträchtigt oder zeitweise unzuverlässig, kann die inertiale Sensorik die Bewegung weiter stützen. Bei einer eng gekoppelten GNSS+INS-Lösung greifen beide Technologien dafür unmittelbar ineinander.
Die Ergebnisse aus Norwegen zeigen damit anschaulich, welchen Beitrag GNSS+INS für eine robuste Positionsbestimmung unter schwierigen Empfangsbedingungen leisten kann.
Für Anwendungen, die auf eine kontinuierliche und verlässliche Positionierung angewiesen sind, ist genau dieses Verhalten entscheidend. Dazu zählen beispielsweise mobile Mapping-Systeme, autonome oder teilautonome Anwendungen sowie Maschinen und Fahrzeuge, deren Navigation nicht allein von einer jederzeit störungsfreien GNSS-Verfügbarkeit abhängig sein sollte.
Mehr über GNSS-Jamming und Spoofing
Was hinter GNSS-Jamming und Spoofing steckt, wie sich Störungen auf die Positionsbestimmung auswirken und welche Möglichkeiten es zur Erkennung und Analyse gibt, haben wir in unserer Serie zu GNSS-Jamming und Spoofing ausführlich zusammengefasst.
Fachreihe
GNSS Jamming & Spoofing
TEIL 01
GRUNDLAGEN
GNSS Jamming und Spoofing: Was passiert, wenn Satellitensignale gestört oder manipuliert werden?
TEIL 02
DETEKTION
GNSS Jamming und Spoofing erkennen: Was JAVAD direkt im Empfänger sichtbar macht
TEIL 03
ANTI-JAMMING
GNSS Anti-Jamming an der Antenne: Wie Calian Störsignale bereits vor dem Empfänger reduziert
TEIL 04
LOKALISIERUNG
GNSS Jamming lokalisieren: Wie aus Störungserkennung ein Lagebild entsteht
Die Ergebnisse aus Norwegen zeigen, warum resiliente Positionierung weit über einen leistungsfähigen GNSS-Empfänger hinausgeht. Entscheidend ist, wie ein System mit gestörten oder manipulierten Satellitensignalen umgeht und ob eine verlässliche Positionslösung auch unter schwierigen Bedingungen unterstützt werden kann. Genau hier zeigt die Kombination aus GNSS und inertialer Navigation ihre Stärke.
Sie beschäftigen sich mit GNSS-Sicherheit, GNSS+INS oder resilienter Positionierung? Unser Ansprechpartner Enno Hennecke berät Sie gern zu den GNSS-Lösungen von JAVAD und zu geeigneten Technologien für Ihre Anwendung.
IHR ANSPRECHPARTNER
Enno Hennecke
Tel.:+49 511 30399-38
enno.hennecke@allsat.de [...]
News35 Jahre Praxis, Entwicklung und persönliche BeratungALLSAT hat technische Neuerungen für geodätische Anwendungen über Jahrzehnte entwickelt und begleitet und versteht deshalb, worauf es in der Praxis wirklich ankommt. Ein Gespräch mit ALLSAT-Gründer Jürgen Rüffer über Neugier, technische Entwicklungen, mutige Entscheidungen und die Frage, warum Erfahrung in einer zunehmend automatisierten Welt wichtiger bleibt denn je.
2026 Jürgen Rüffer beim Interview
Vor 35 Jahren mussten Geodäten häufig noch darauf warten, dass genügend GPS-Satelliten sichtbar waren, um überhaupt Messungen durchführen zu können. Echtzeitpositionierung war Zukunftsmusik, mobile Datenübertragung kaum vorstellbar und viele Prozesse deutlich aufwendiger als heute.
Inzwischen liefern GNSS-Systeme, Laserscanner, automatisierte Sensoren und cloudbasierte Anwendungen innerhalb kürzester Zeit Daten, für deren Erfassung früher Tage oder sogar Wochen erforderlich waren. Die Technik hat sich grundlegend verändert. Die Neugier dahinter ist geblieben.
1996 GART12 RTK Mobilfunk – seiner Zeit voraus
Seit 35 Jahren begleitet die ALLSAT diesen Wandel. Aus einem Unternehmen, das früh auf satellitengestützte Vermessung setzte, entwickelte sich ein Anbieter, der heute Produktvertrieb, Ingenieurleistungen und Software– und Hardware-Entwicklung miteinander verbindet. Wer diese Entwicklung von Beginn an begleitet hat, ist Gründer Jürgen Rüffer.
Als er 1991 die ALLSAT GmbH mit drei weiteren Geodäten gründete, ging es ihm nicht darum, bestehende Wege zu verwalten. Ihn trieb vielmehr die Frage an, was technisch möglich sein könnte, wenn man bereit ist, neue Ansätze auszuprobieren. Bemerkenswert ist dabei, dass er selbst kaum von Innovation spricht. Stattdessen verwendet er einen anderen Begriff: Neugier.„Für mich war es Neugier. Was kann man eigentlich noch machen? Was kann ich ausprobieren? Wie kann ich Vermessungen verbessern und vereinfachen?“
Diese Haltung prägt die ALLSAT bis heute. Während sich Produkte, Software und Arbeitsweisen kontinuierlich verändert haben, blieb ein Grundsatz bestehen: Technische Entwicklungen werden nicht nur beobachtet, sondern verstanden, getestet und in der Praxis angewendet und wenn nötig verbessert. Genau daraus entsteht das Wissen, das Kunden seit Jahrzehnten schätzen.
1999 Flughafen-Vermessung DFS
Fortschritt entsteht durch Neugier und Zuhören
Viele Unternehmen sprechen über Innovation. Bei der ALLSAT entstand Neues häufig aus einer deutlich einfacheren Motivation: dem Wunsch, Dinge besser zu verstehen, besser zu machen und neue Möglichkeiten zu entdecken und auszuprobieren.
Diese Neugier führte dazu, dass sich das Unternehmen früh mit Technologien beschäftigte, die damals noch weit von ihrer heutigen Reife entfernt waren. Trotzdem ging es nie darum, Trends hinterherzulaufen. Viel wichtiger war die Frage: Welches Problem kann damit gelöst werden?Eine der interessantesten Erkenntnisse aus dem Gespräch hat auf den ersten Blick wenig mit Technik zu tun. Sie heißt: Zuhören.
1999 JAVAD Messungen im Wald
Ideen sollen gehört werden. Fragen sollen gestellt werden dürfen. Gute Lösungen entstehen häufig genau dort, wo unterschiedliche Erfahrungen zusammenkommen. Dieser Gedanke findet sich bis heute im Support, in der Beratung, bei Anwendertreffen, in Entwicklungsprojekten und im täglichen Austausch innerhalb des Teams wieder.
Gerade deshalb schätzen viele Kunden den direkten Kontakt mit den Spezialisten der ALLSAT. Rückmeldungen aus der Praxis werden nicht als Störung verstanden, sondern als wertvolle Grundlage für Verbesserungen. Denn Fortschritt entsteht selten dort, wo alles problemlos funktioniert. Fortschritt entsteht dort, wo jemand fragt: „Warum geht das eigentlich nicht einfacher?“
Erfahrung entsteht durch Anwendung
Eine besondere Stärke der ALLSAT liegt seit jeher darin, Wissen nicht nur aufzubauen, sondern innerhalb des Unternehmens weiterzugeben. Technisches Know-how entsteht nicht allein durch Ausbildung oder Herstellertrainings. Es entsteht durch Erprobung in der Praxis, durch Austausch und durch die Bereitschaft, sich kontinuierlich in neue Themen einzuarbeiten.
2003 Landesgrenze Saudi-Arabien-Yemen
„Gelernt habe ich vor allem von Dingen, die nicht funktioniert haben.“ Dieser Satz beschreibt die Entwicklung der ALLSAT vielleicht besser als jede Unternehmenschronik.
Viele technische Lösungen entstehen nicht im ersten Versuch. Manche Ideen kommen zu früh. Andere benötigen Jahre, bis die Technologie so weit ist, dass sie zuverlässig funktioniert. Wer solche Prozesse über Jahrzehnte begleitet, entwickelt einen Erfahrungsschatz, der weit über Produktwissen hinausgeht.
2011 Archäologie Stonehenge
Deshalb basiert die Beratung bei ALLSAT nicht allein auf Datenblättern oder Herstellerinformationen. Sie basiert auf Anwendungserfahrung, auf komplexen Projekten, auf Ingenieurleistungen und auf dem Wissen, welche Lösung unter realen Bedingungen tatsächlich funktioniert.Die ALLSAT war deshalb nie ein Unternehmen, das lediglich Technik verkaufte. Vielmehr geht es seit jeher darum, Aufgabenstellungen zu verstehen und die passende Lösung dafür zu finden.
Genau deshalb verfolgt die ALLSAT seit vielen Jahren einen Ansatz, der Produktvertrieb, Ingenieurleistungen und Software- und Hardware-Entwicklung miteinander verbindet. Die Erfahrung aus eigenen Anwendungen fließt direkt in Beratung, Support und Produktentwicklung ein. Den Blick auf die Möglichkeiten und Grenzen einer Technologie erhält man nicht durch Verkaufsgespräche, sondern durch den täglichen Einsatz.
35 Jahre ALLSAT: Beständigkeit bedeutet Vertrauen
2022 Michael Schulz, Jürgen Rüffer und Igor Bruss (v.l.n.r.)
35 Jahre Unternehmensgeschichte bedeuten nicht nur technische Entwicklungen und neue Geschäftsfelder. Sie bedeuten auch Vertrauen. Vertrauen von Kunden, die teilweise seit Jahrzehnten mit der ALLSAT zusammenarbeiten. Vertrauen innerhalb des Teams. Und Vertrauen in die nächste Generation.
Als Jürgen Rüffer die Geschäftsführung an Michael Schulz und Igor Bruss übergab, fiel ihm dieser Schritt überraschend leicht. Der Grund dafür war einfach: Er wusste das Unternehmen in guten Händen. Für ihn ist das ein Zeichen dafür, dass die Werte und Arbeitsweisen, die die ALLSAT über Jahrzehnte geprägt haben, längst von vielen Menschen im Unternehmen getragen werden. Die Zukunft der ALLSAT hängt deshalb nicht von einzelnen Personen ab. Sie basiert auf einem Team, das bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, Wissen weiterzugeben und gemeinsam neue Lösungen zu entwickeln.
2010 Fehmarnbelt-Positioning-System
2012 Helicopter zur Nordsee-Forschungsplattform
Vielleicht ist es deshalb kein Zufall, dass Jürgen Rüffer auf die Frage nach dem schönsten Aspekt seiner Arbeit nicht zuerst über Technik spricht. „Am meisten Spaß macht es mir, mit Kollegen über unterschiedlichste Fragestellungen zu reden und Lösungen zu finden.“
35 Jahre nach der Gründung hat sich die Technik grundlegend verändert. Die Haltung dahinter ist geblieben. Neugier, fachliche Kompetenz, praktische Erfahrung und der Anspruch, für Kunden die beste Lösung zu finden, prägen die ALLSAT bis heute.
35 Jahre ALLSAT stehen nicht nur für Beständigkeit. Sie stehen für die Bereitschaft, sich immer wieder weiterzuentwickeln – gemeinsam mit Kunden, Partnern und einem Team, das Erfahrung, Fachwissen und Neugier miteinander verbindet.
Sie möchten mehr über die 35 Jahre ALLSAT erfahren oder sich persönlich mit Jürgen Rüffer austauschen? Dann nehmen Sie gerne direkt Kontakt mit ihm auf.
IHR ANSPRECHPARTNER
Jürgen Rüffer
Tel.: (0511) 30399-0juergen.rueffer@allsat.de [...]
NewsPräzision beginnt vor der ersten MessungWenn Messergebnisse nicht den Erwartungen entsprechen, muss die Ursache schnell gefunden werden. Gerade unter Zeitdruck auf der Baustelle können schon kleine Abweichungen bei der Systemkonfiguration eine große Wirkung haben. Der technische Support für Vermessungstechnik bei ALLSAT kennt diese Situationen aus der täglichen Praxis. Leandro Bätge zeigt, worauf es bei Leica GNSS-Systemen, Totalstationen, Laserscannern und digitalen Bauwerkzeugen ankommt und wie gute Vorbereitung dazu beiträgt, Messaufgaben von Beginn an sicher und effizient umzusetzen.
Genau solche Situationen gehören für Leandro Bätge zum Alltag. Als technischer Supportmitarbeiter der ALLSAT GmbH begleitet er Anwender bei Fragen rund um Leica GNSS-Systeme, Totalstationen, Laserscanner sowie Leica iCON iCS20 und Leica iCON iCS50. Er richtet neue Systeme ein, führt Einweisungen und Schulungen durch, unterstützt bei Vorführungen und hilft Kunden, wenn auf der Baustelle schnelle Lösungen gefragt sind.
„Viele vermutete Gerätefehler sind am Ende gar keine Gerätefehler. Oft reicht ein kurzer Blick auf die Einstellungen und der Kunde kann direkt weiterarbeiten.“
Diese Erfahrung zieht sich wie ein roter Faden durch den Supportalltag. Moderne Vermessungstechnik arbeitet heute äußerst zuverlässig. Häufig sind es kleine Details, die über präzise Messergebnisse entscheiden.
Ein klassisches Beispiel ist die Lotstabhöhe. Wird der Lotstab auf zwei Meter ausgezogen, im Controller sind jedoch noch 1,80 Meter hinterlegt, entsteht automatisch eine Höhenabweichung von 20 Zentimetern. Das Messsystem arbeitet dabei vollkommen korrekt. Die Ursache liegt ausschließlich in einer vergessenen Einstellung. Ähnlich verhält es sich mit einem falschen Koordinatensystem, einem nicht aktivierten Geoidmodell oder fehlenden Korrekturdaten. Auch eine nicht angeschlossene Mobilfunkantenne oder fehlerhafte Zugangsdaten führen immer wieder zu Supportanfragen, lassen sich jedoch meist innerhalb weniger Minuten beheben.
„Gerade wenn auf der Baustelle Zeitdruck herrscht, werden solche Kleinigkeiten schnell übersehen“, erklärt Leandro Bätge. „Deshalb prüfen wir zuerst die einfachen Dinge. Oft liegt genau dort bereits die Lösung.“
Moderne Leica-Systeme unterstützen Anwender heute dabei, viele dieser Fehler bereits im Vorfeld zu vermeiden. Der Leica AP20 AutoPole übernimmt beispielsweise automatisch die Lotstabhöhe. Die KI-gestützte Zielerkennung der Leica TS20 hilft bei der Auswahl des richtigen Prismas. GNSS-Systeme warnen, wenn die gewünschte Genauigkeit noch nicht erreicht wurde. Die Technik denkt heute an vieles mit. Erfahrung bleibt dennoch unverzichtbar.
Technischer Support für Vermessungstechnik: Erfahrung erkennt, was Technik nicht zeigen kann
Das zeigt sich auch beim Laserscanning. Einer der häufigsten Gründe für Probleme bei der Registrierung ist keine fehlerhafte Software, sondern eine zu geringe Überlappung zwischen den einzelnen Scanpositionen. Besonders beim Wechsel zwischen zwei Räumen wird dieser Punkt häufig unterschätzt. Ein zusätzlicher Scan im Bereich der Türzarge schafft oft genau die gemeinsame Geometrie, die später für eine saubere Registrierung der Punktwolken benötigt wird.
Auch bei der Leica iCON iCS20 und iCS50 entscheidet häufig die Vorbereitung über den späteren Erfolg. Die Software ermöglicht einen schnellen Einstieg und ist bewusst einfach aufgebaut. Gleichzeitig kommt es auf einen stabilen Aufbau an. Ein geeignetes Stativ verhindert Mikrovibrationen, die sich auf die Messung auswirken können. Ebenso sollten die Markierungen am Messstab für die automatische Höhenerkennung jederzeit vollständig sichtbar bleiben.
Guter Support beginnt lange vor dem ersten Anruf
Für Leandro Bätge ist technischer Support für Vermessungstechnik deshalb deutlich mehr als das Beantworten von Fragen am Telefon. Bereits bevor ein neues System ausgeliefert wird, wird es vollständig eingerichtet, aktualisiert und geprüft. Firmware, Software, Lizenzen und sämtliche Funktionen werden kontrolliert. Ziel ist, dass Kunden ihre Vermessungslösung nach der Auslieferung sofort produktiv einsetzen können.
Ebenso wichtig sind Einweisungen und Schulungen. Sie vermitteln nicht nur die Grundlagen, sondern helfen auch dabei, Funktionen kennenzulernen, die im Arbeitsalltag Zeit sparen oder Abläufe vereinfachen. Besonders praxisnah sind Schulungen direkt auf der Baustelle oder am konkreten Projekt. Dort entstehen die Fragen, die später im täglichen Einsatz wirklich entscheidend sind.
„Oft kennt in einem Unternehmen nur eine Person alle Funktionen eines Systems. Verlässt sie das Unternehmen, geht auch viel Wissen verloren. Deshalb empfehlen wir, mehrere Mitarbeitende einzuarbeiten und regelmäßig zu schulen.“
Auch Softwareupdates spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie bringen neue Funktionen, verbessern bestehende Arbeitsabläufe und beheben bekannte Fehler. Wer seine Systeme aktuell hält, profitiert langfristig von einer höheren Stabilität und den neuesten Entwicklungen.
Aus Erfahrung wird Vertrauen
Eine Botschaft ist Leandro Bätge besonders wichtig: „Es gibt keine dummen Fragen. Fast jeder macht einmal einen Flüchtigkeitsfehler. Wer sich unsicher ist, sollte lieber einmal mehr anrufen. Oft reicht ein kurzer Blick auf die Einstellungen und wenige Minuten später kann die Arbeit ganz normal weitergehen.“
Genau darin zeigt sich, was guten Support ausmacht. Nicht möglichst viele Probleme zu lösen, sondern Anwender dabei zu unterstützen, Fehler gar nicht erst entstehen zu lassen.
Denn Präzision beginnt vor der ersten Messung. Sie entsteht dort, wo moderne Technik auf Erfahrung, Wissen und persönliche Unterstützung trifft.
Sie haben eine konkrete Frage zu Ihrem Messsystem oder möchten eine Schulung vereinbaren? Wenden Sie sich direkt an unser Supportteam.
IHR ANSPRECHPARTNER
Leandro Bätge
Tel.: +49 (0)511 30399-16 leandro.baetge@allsat.de [...]
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Komplexe Anforderungen lassen sich selten mit einer Standardlösung beantworten. Deshalb bringen wir bei ALLSAT die passenden Fachbereiche zusammen. Erzählen Sie uns, was Sie vorhaben.
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