Ein einzigartiger Mix im GNSS-Sektor
Die ALLSAT GmbH ist seit 34 Jahren eines der führenden
Unternehmen im Sektor GNSS-Anwendungen
Unsere vielfältigen Ingenieurleistungen bilden seit 1991 bis heute die Basis für unser breitgefächertes Kundenspektrum.
Seit 1995 konzentriert sich die Firma zusätzlich auf den Vertrieb von GNSS- und Vermessungs-Ausrüstungen.
Für anspruchsvolle und innovative GNSS-Lösungen besteht seit Firmengründung
eine Vertriebspartnerschaft mit Javad GNSS.
Seit 2006 ist ALLSAT strategischer Vertriebspartner von Leica Geosystems
und vertreibt deren High-End Vermessungslösungen in Deutschland. Zusammen mit Eigenentwicklungen in Software und Hardware-Komponenten bietet ALLSAT
Produkte und Ingenieurleistungen für ein einzigartig breites Anwendungsspektrum.
Wir haben auf jede Herausforderung die passende Lösung!
Ingenieurleistungen

Unser Angebot enthält vielseitige Ansätze zur Unterstützung Ihrer Aufgabenstellungen in Vermessung und Navigation. So bieten wir seit mehr als 25 Jahren angepasste Dienstleistungen mit modernsten geodätischen Methoden und Systemen auf dem aktuellen Stand der Technik.
Produktvertrieb
Weltweit bekannte Hersteller wie Leica Geosystems und JAVAD GNSS wählen ALLSAT seit vielen Jahren als zuverlässigen und innovativen Vertriebspartner für ihre Produkte. Dabei erfährt unser lösungsorientierter Ansatz für komplexe Herausforderungen besondere Anerkennung unserer weltweiten Kunden.
Entwicklungen
Die ALLSAT bietet Knowhow für alle geodätischen Anwendungen auf Basis von GNSS-Lösungen. Unsere Dienstleistungen und unser Können bieten wir seit Beginn unserer Tätigkeit auf internationaler Ebene für Kunden aus allen Branchen an. In der Welt unterwegs – in Hannover zu Hause!
Kundenstimmen

Wir wollten nur mal „kurz“ in Sachsen neu errichtete Grundwassermessstellen einmessen (Höhe und Lage). Dazu haben wir uns bei ALLSAT das GPS-RTK-System JAVAD Triumph-3 ausgeliehen. Auf dem Firmenparkplatz bei uns in Hannover ausprobiert – alles top. Kaum in Sachsen angekommen, ging nichts mehr.
Dank der Hilfe (online und telefonisch) und der sehr professionellen Unterstützung von Herrn Zimmermann konnten wir die Messungen dann wie geplant durchführen und mussten nicht die 400 km einfache Wegstrecke unverrichteter Dinge zurückfahren. Vielen Dank für das Troubleshooting und die unkomplizierte Hilfe. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Ich hatte Kontakt mit Herrn Christoph Brandau.
Hier gibt es nur eins zu sagen – SENSATIONELL –
Dankeschön für den Input!

Auch in 2024 habe ich die Firma ALLSAT an einer beschränkten Ausschreibung für die Beschaffung eines Leica GS18T und Leica CS20LTE beteiligt. Die Submission hat ergeben, dass ALLSAT – wie schon bei vorherigen Ausschreibungen – das günstigste Angebot abgegeben hat. Auslieferung von und Einweisung in die neuen Geräte erfolgte wie immer termingerecht. Mein besonderer Dank gilt hier Herrn Roth.
Der Support für unsere Vermessungsgeräte funktioniert reibungslos und schnell.
Anfragen werden schnell und mit vermessungstechnischer Präzision beantwortet.

Das System von Senceive ist eine Ergänzung unseres Angebotes, das kostengünstig, schnell umsetzbar und unkompliziert ist. Die Anschaffung hat sich schon in wenigen Monaten bezahlt gemacht. ALLSAT hat uns in allen bisherigen Anwendungen immer sofort und fachkundig unterstützt.

Sehr hilfsbereit und nett.

Auf unseren Schleppern im landwirtschaftlichen Bereich setzen wir seit über 10 Jahren ALLSAT Modems an zusammengestellten Lenksystemen ein.
Die Dinger laufen einfach.
Bei Fragen ist der Kontakt zu ALLSAT jederzeit sehr freundlich und kompetent
Vielen Dank, immer wieder gerne.

Support, wie man ihn sich wünscht.

Liebes ALLSAT-Team,
Danke für die schnelle und kompetente Umsetzung dieses kleinen Monitoring-Systems.
Wir sind von den Senceive Sensoren einfach begeistert.
Die Verformungsergebnisse der zu überwachenden Behälteraußenwand sind schon beeindruckend.
Ich war im Kontakt mit dem Support und ich muss sagen: super freundlich, schnelle Antworten und sie wissen wovon sie reden.
Ich hatte eine Fehlermeldung und habe mich an eine Person vom Support gewandt, welche nichts damit zu tun hatte, diese hatte mich aber dann sehr freundlich weitergeleitet.

Großes Lob an die Mannschaft!. Support wie Vertrieb – bei allen Themen! Anfragen über Handy oder Email ist die kompetente Antwort schnell da.

Liebes ALLSAT Team,
ich möchte vielmals Danke für eure Unterstützung sagen.
Der Kollege Beckmann hat die Auslieferung und Einweisung heute sehr gut durchgeführt – hoch professionell mit dem nötigen Humor und Feingefühl für die Vorkenntnisse meines Kollegen. Wirklich super.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit euch!

Vom ersten Kontakt über Vorstellung der Produktpalette und Lösungen sowie Vorführung, Übergabe und Inbetriebnahme des Vermessungssystems wurden wir stets sehr freundlich und sehr gut beraten.
Wir haben das Gefühlt, dass die Lösung unserer Fragestellung im Vordergrund steht.

Liebes ALLSAT-Team,
vielen Dank für die super nette und kompetente Betreuung.
Es Hat Viel Spaß gemacht mit euch zu arbeiten.
Ich bin von dem RTC360 begeistert. Handhabung und Bearbeitung sind einfach aufgebaut. Trotzdem liefert das System hervorragende Daten.
Danke Danke Danke

Sehr gute und kompetente Beratung. Lieferung zum vereinbarten Termin. Einfach gut!

Wir haben im Jänner eine GNSS Lösung bei ALLSAT gekauft.
Wir waren mit allem sehr zufrieden und kaufen auch in Zukunft wieder bei euch!!!
Danke und schöne Grüße!!


Ich bedanke mich für die kompetente und sehr gute Zusammenarbeit hier in Brasilien. ALLSAT, ein sehr professionelles und zuverlässiges Unternehmen.

Seit vielen Jahren wird das BKG durch ALLSAT kundentechnisch betreut.
Meine Erfahrungen in den letzten Jahren waren immer wieder sehr positiv.
Egal mit welchem Mitarbeiter ich Kontakt hatte, ich konnte mich immer und auf kurzem Wege auf die Kompetenz und Hilfsbereitschaft verlassen.
Vielen Dank und weiter so!

Vielen Dank @allsat-Team für die kompetente Beratung und Einführung in meine neue Leica Totalstation.
Die Einführung war sehr gut vorbereitet und das Produkt und Angebot top.

Ein direkter Kontakt, schnelle Hilfe.
Wir bekommen neue Lösungen bei neuen Aufgaben.
Die ALLSAT würden wir weiterempfehlen.
Wir bewerten die Zusammenarbeit mit einer Schulnote 1.

Wir empfehlen die ALLSAT weiter!
Unsere Firma schätzt besonders die schnelle Reaktion des Supports
sowie die Umsetzung und Sammlung von Kundenwünschen.
Als Wartungskunde unterstützen uns die regelmäßigen Updates voll und ganz.

Seit 20 Jahren unterstützt uns die ALLSAT GmbH mit ihren GPS und GNSS – Lösungen. In puncto Kompetenz und durch einen fachkundigen Support haben wir die ALLSAT GmbH als einen zuverlässigen Partner schätzen gelernt. Mit dem Erwerb des Leica GS16 RTK Rover und des Panasonic FZ G1 sind wir technisch auf dem neuesten Stand und sehr gut für unsere Vermessungen in den Kiesbetrieben ausgerüstet.
Neuigkeiten
NewsAnti-Diebstahl-Modul für Senceive GatewaysVermessungsinstrumente und andere elektronische Geräte geraten leider immer häufiger ins Visier von Diebstählen. Allein in diesem Jahr mussten zwei unserer Senceive-Kunden gestohlene Gateways, Solarpanels und Sensoren beklagen. Das bedeutet nicht nur zusätzlichen Aufwand mit Polizei und Versicherung, sondern kann auch kritisch für das zu überwachende Objekt und den Bauablauf sein.
Autonom arbeitende Instrumente wie Tachymeter und Gateways sind für Diebe meist besonders leichte Beute, da sie ohne Überwachung und oftmals in abgelegenen Gebieten betrieben werden. Zwar können die Diebe die Geräte weder sinnvoll nutzen noch weiterverkaufen, doch scheint das nur eine untergeordnete Rolle zu spielen. Aufgrund der verbauten SIM-Karte in den Senceive Gateways lassen sich diese zwar orten, jedoch lediglich grob auf den Bereich eines Mobilfunkmastes – und auch nur so lange, wie der Akku des Gateways Strom liefert. In beiden oben genannten Fällen führte dies dazu, dass die Polizei zwar die Daten der SIM-Karte angefordert hat, eine präzise Position jedoch nicht ermitteln konnte.
Anti-Diebstahl-Modul von ALLSAT
Diese Vorfälle haben wir zum Anlass genommen, ein Anti-Diebstahl-Modul für Senceive Gateways zu entwickeln. Dieses Modul erlaubt es uns und den Eigentümern der Gateways, diese jederzeit auf wenige Meter genau zu orten. Der Tracker befindet sich unsichtbar im Inneren des Gateways und wird direkt vom Akku des Geräts mit der notwendigen Spannung versorgt. Das bedeutet, dass der ansonsten regelmäßig notwendige Batterietausch des Trackers entfällt. Wird das Gateway von seiner externen Spannungsversorgung (Netzstrom oder Solarpanel) getrennt, hält der interne Akku noch etwa 2–3 Wochen. Anschließend geht das Gateway in den Ruhemodus. Die verbleibende Akkuladung reicht jedoch vollkommen aus, um den Tracker noch mehrere Monate zu betreiben und damit die Ortung weiterhin zu ermöglichen.
Das Anti-Diebstahl-Modul ist optional und kann sowohl direkt beim Erwerb von Neugeräten installiert als auch bei Bestandsgeräten nachgerüstet werden. Es entstehen neben dem einmaligen Installationspreis von 250€ pro Gerät keine weiteren laufenden Kosten.
Mit dem neuen Anti-Diebstahl-Modul erhöhen wir die Sicherheit Ihrer Senceive Gateways deutlich und schaffen eine zuverlässige Möglichkeit, im Ernstfall schnell und präzise zu handeln. So bleiben Ihre Messsysteme geschützt und der Betrieb zuverlässig gewährleistet. Sprechen Sie uns für Details gern direkt an.
Wir beraten Sie gern!
IHR ANSPRECHPARTNER
Florian Schäfer
Tel.: +49 173 5193133
florian.schaefer@allsat.de [...]
3. Dezember 2025Weiterlesen...
NewsBrückenmonitoring mit automatisierten Schlauchwaagen-SystemenProjektanlass und Hintergrund
Im Auftrag der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV), Geschäftsbereich Goslar, wurden Anfang des Jahres durch die ALLSAT zwei Brücken mit kontinuierlich messenden, automatisierten Monitoringsystemen in Form von Präzisions-Schlauchwaagen geplant und installiert.
Eigenschaften der Brückenbauwerke
Abbildung 1: Die zwei Brückenbauwerke
Bei den Bauwerken handelt es sich um dreifeldrige Spannbetonbrücken aus Stahlbeton mit Spanngliedern im Hohlkasten, welche 1964 errichtet wurden. Bei der Herstellung der Bauwerke wurde seinerzeit ein Spannstahl verwendet, der nach heutigem Kenntnisstand als korrosionsgefährdet gilt. Dadurch wird er in diesem Fall als nicht mehr zukunftssicher angesehen, da bei einem Schaden an den Spanngliedern möglicherweise die Tragfähigkeit nicht mehr gewährleistet wäre. Es ist vorgesehen, die Bauwerke zurückzubauen und an gleicher Stelle neu zu errichten. Hierfür erfolgen zurzeit die erforderlichen Planfeststellungsverfahren. Bis zum Abbruch sollen die alten Bauwerke mittels eines Monitoringsystems überwacht und kontrolliert werden.
Installation des Monitoringsystems
Abb. 2: Installation des Monitoringsystems mit einer Arbeitsbühne
Für die Überwachung wurden an den Bauwerken elektronische Präzisions-Schlauchwaagen-Systeme mit automatischer Datenerfassung und Online-Bereitstellung über ein Web-Interface installiert. Die Systeme an den Brückenbauwerken bestehen aus acht bzw. neun Messsensoren.
Messprinzip und Sensorik
Abb. 3: Brückendarstellung in Draufsicht. Dargestellt sind die Schlauchwaagesensoren S1–S8 bzw. S9 (rot), die Temperatursensoren T1 und T2 (grün) und der Schaltschrank (dunkelblau).
Die Positionen der einzelnen Sensoren an den Bauwerken sind in der nachfolgenden Abbildung dargestellt. Zum Einsatz kommen hydrostatische Sensoren der Firma Position-Control, welche an den Positionen S1–S8 bzw. S1–S9 installiert sind. Die Sensoren S1 sind jeweils am Widerlager der Brücken angebracht und dienen als Referenz. Die Sensoren S2–S8 sind jeweils in Feldmitte an der Innenseite der Hohlträger und die Sensoren S2–S9 an der Außenseite des Hohlträgers montiert, sodass dort die vertikale Durchbiegung in Feldmitte gemessen werden kann.
Des Weiteren werden an den Messstellen T1 und T2 jeweils die Temperaturen der Bauwerke gemessen. Zu diesem Zweck wurden Messfühler etwa 6 cm tief in den Beton eingebracht. Auf diese Weise kann eine Korrelation zwischen den geotechnischen Messwerten und den Bauwerkstemperaturen errechnet und diese bei Bedarf korrigiert werden.
Die notwendige Technik für den Betrieb der Schlauchwaagen und des Datenaustauschs ist zum Schutz vor äußeren Einflüssen in Kästen am Widerlager untergebracht.
Da beide Bauwerke einen Höhenunterschied aufweisen, wurden die Systeme in mehrere Kreise unterteilt, die mathematisch über Koppelsensoren miteinander verknüpft sind.
Die Stromversorgung wird an beiden Bauwerken über jeweils drei Solarpaneele und zwei Akkus zur Speicherung realisiert.
Erste Messergebnisse und Bewertung
Abb. 4: Vertikale Verschiebung der Schlauchwaage-Sensoren sowie die Bauwerkstemperatur.
Die kontinuierliche Erfassung der vertikalen Verschiebungen an den Sensoren an den Bauwerken läuft seit März 2025. Gemessen wird mit einem Intervall von 10 Sekunden, wobei ältere Daten über eine Stunde gemittelt im Datenlogger vorgehalten werden. Die nachfolgende Abbildung illustriert exemplarisch den Zusammenhang zwischen Bauwerkstemperatur und vertikaler Verschiebung.
Wenn die vertikalen Verschiebungen und die Temperaturdaten übereinandergelegt werden, zeigt sich eine deutliche Korrelation zwischen Temperaturverlauf und vertikaler Verschiebung. Diese Bewegung ergibt sich aus der Temperaturabhängigkeit des Messsystems sowie den temperaturbedingten Dehnungen und Kontraktionen des Bauwerks. Das genaue Verhältnis lässt sich jedoch nur schwer quantifizieren. Die auftretenden Bewegungen liegen aktuell deutlich unter den Grenzwerten für das Bauwerk, sodass kein Anlass zur Besorgnis besteht.
Maßnahmen im Störungsfall
Für den Fall einer Störung am Messsystem oder der wiederholten Grenzwertüberschreitung gibt es einen von ALLSAT ausgearbeiteten Maßnahmenplan, der die Zuständigkeit der Mitarbeitenden und die entsprechenden Handlungen klar definiert. Damit ist der kontinuierliche Betrieb des Systems sowie die Sicherheit des Bauwerks gewährleistet.
Zusammenarbeit und Ausblick
Die ALLSAT bedankt sich für die unkomplizierte Zusammenarbeit mit den Kollegen der NLStBV aus dem Geschäftsbereich Goslar, der Straßenmeisterei Seesen sowie den zentralen Geschäftsbereichen in Hannover und freut sich auf weitere gemeinsame Monitoringprojekte.
IHR ANSPRECHPARTNER
Frederic Hake
Tel.:+49 511 30399-31
frederic.hake@allsat.de [...]
2. Dezember 2025Weiterlesen...
NewsSicherheit ist messbar – Monitoring von Stahlbrücken in EchtzeitStahlbrücken gehören zu den beeindruckendsten Zeugnissen ingenieurtechnischer Baukunst. Viele dieser Bauwerke befinden sich bereits seit über einem Jahrhundert in Betrieb – und leisten bis heute zuverlässig ihren Dienst im Straßen- und Schienenverkehr. Der Werkstoff Stahl bietet den entscheidenden Vorteil, dass sich durch seine hohe Tragfähigkeit auch lange Spannweiten realisieren lassen. Besonders bei Gewässerquerungen ermöglicht dies eine ungehinderte Passage für den Schiffsverkehr – ein entscheidendes Kriterium für Wirtschaft und Infrastruktur.Ein besonders anspruchsvolles Monitoring-Projekt dieser Art wurde jüngst durch die ALLSAT GmbH als Unterauftragnehmer der LPI Ingenieurgesellschaft mbH realisiert. Das überwachte Bauwerk stellt aufgrund seiner Historie unter besonderer Beobachtung.
Kombinierte Sensorik für ein komplexes Bauwerk
Zur strukturellen Überwachung wurde ein hybrides Messsystem installiert, bestehend aus Dehnungsmessstreifen sowie zwei Leica TM60 Präzisionstachymetern, die auf den Widerlagern positioniert wurden. Damit können sowohl statische als auch dynamische Bewegungen des mittleren Überbaus in hoher Auflösung erfasst werden. Die Tachymeter überwachen permanent die absoluten 3D-Positionen definierter Zielpunkte am Bauwerk.
Florian Schäfer bei der Ausrichtung der optimalen Durchblicksposition für die Tachymeter.
Die Kombination aus geodätischem und geotechnischem Monitoring ermöglicht eine aussagekräftige Beurteilung des Brückenzustandes: Verdrehungen, Setzungen, Spannungsänderungen und kleinste Bewegungen werden in Echtzeit erfasst und mit vorher definierten Grenzwerten abgeglichen.Bei der Einrichtung der Prismen für die Tachymetrie war besonderes Feingefühl gefragt. So fand Florian Schäfer eine ideale Durchblicksposition direkt auf der Brücke, um die Zielpunkte präzise und stabil einzumessen – mit Schwimmweste, voller Konzentration und technischem Gespür.
Herausforderung Installation: Präzision unter Zeitdruck
Für die vollständige Überwachung wurden acht Vermessungsprismen an den Unterzügen des Überbaus sowie jeweils vier Prismen an den Pfeilern und zwei an jedem Widerlager installiert. Weitere acht Referenzpunkte im Umfeld sorgen für eine stabile geodätische Grundlage.
Unser Kollege Dr. Frederic Hake beweist Schwindelfreiheit und Präzision auf der Installationsplattform.
Die Installation der Primen an den Zugbändern erfolgte von einer schwimmenden Arbeitsplattform aus – unter beengten, zeitkritischen und sicherheitsrelevanten Bedingungen. So war unser Mitarbeiter Dr. Frederic Hake auf der Installationsebene über dem Wasser tätig – gesichert und in luftiger Höhe auf einer mobilen Plattform, während unter ihm das Arbeitsschiff gegen die starke Strömung manövrierte. Solche Einsätze erfordern nicht nur technisches Können, sondern auch eine gute Portion Schwindelfreiheit und Nervenstärke.In gerade einmal zwei Tagen wurde die Tachymetertechnik sowie der Großteil der Prismen installiert. Der dritte Tag war für die Montage der Primen an den Zugbändern – und wurde zum Wettlauf mit dem Wetter: Exakt fünf Minuten vor Eintreffen einer schweren Gewitterfront konnte das letzte Prisma erfolgreich angebracht werden.
„Unser Mitarbeiter auf dem Schiff blieb trocken – ich selbst stand auf dem Pfeiler unter der Brücke und war innerhalb kürzester Zeit klatschnass. Aber es war egal, denn wir waren fertig – und das zählt.“– Dipl.-Ing. Michael Schulz, MBA, Geschäftsführer der ALLSAT GmbH
Monitoring von Stahlbrücken unter Extrembedingungen: Neigung, Höhe, Feuchtigkeit
Eine zusätzliche technische Hürde war die 10°-Neigung der Pfeileroberplatten, die durch eine passgenaue Sonderkonstruktion gelöst wurde – in enger Zusammenarbeit mit der Firma Goecke. Die Installation erforderte höchste Konzentration, handwerkliches Geschick und den sicheren Umgang mit PSA in exponierter Höhenlage – inklusive Abstieg über eine sechs Meter hohe Leiter mit Schwimmweste und Sicherungsgurt.
„Man muss definitiv schwindelfrei sein, wenn man angeseilt und mit Schwimmweste eine Leiter hinabsteigt. Doch der Aufwand lohnt sich: Nur so erhält man den perfekten Blick auf die neuralgischen Punkte der Konstruktion – und kann die Monitoringpunkte mit optimaler Sicht platzieren. Ich bin gern bei solchen Einsätzen dabei – direkt vor Ort, auch wenn’s mal nass und ungemütlich wird.“– Michael Schulz, ALLSAT GmbH
24/7-Monitoring mit intelligenter Steuerung
Das Herzstück des Systems bildet die vollautomatisierte Messdatenerfassung: Alle 10 Minuten wird eine Messung gestartet, wobei beide Tachymeter die Anschlusspunkte messen und nach Berechnung der Stationierung die Monitoringpunkte vollautomatisch aufmessen.
Echtzeit-Überwachung rund um die Uhr: Komponenten des installierten Monitoringsystems.
Zur kontinuierlichen Stromversorgung wurden auf beiden Pfeilern USV-Systeme verbaut. Dazu wurde ein intelligentes Alarmmeldesystem eingerichtet, das bei Überschreitung definierter Grenzwerte sofortige Benachrichtigungen an alle Projektbeteiligten sendet. Damit ist sichergestellt, dass auch kleinste kritische Veränderungen rechtzeitig erkannt und eingeordnet werden können.Eine zusätzliche Sicherheitsebene ist über die Leica GeoMoS Edge Technologie eingebaut: Die intelligente Steuerung der Tachymeter erfolgt über einen GeoMoS-Server der ALLSAT, aber das Messprogramm liegt in den Kommunikationsboxen vor Ort redundant vor, d.h. auch bei der Unterbrechung der Kommunikation werden die Messungen autark weitergeführt und später wieder synchronisiert.
Langfristiges Monitoring & Ausblick
Das Monitoring-System wird für mindestens drei Jahre im Dauerbetrieb betrieben – mit Option auf Verlängerung. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Bewertung der strukturellen Integrität ein und unterstützen gezielt Entscheidungen zur Instandhaltung und Lastfreigabe.Darüber hinaus bestehen bereits konkrete Pläne für Anschlussprojekte: Die erfolgreiche Umsetzung und hohe Qualität der Daten haben das Vertrauen aller Beteiligten gestärkt. ALLSAT und LPI planen, das erprobte Setup künftig auch bei vergleichbaren Bauwerken einzusetzen – skalierbar, effizient und anpassbar an individuelle Anforderungen.
ALLSAT – Sicherheit ist messbar
Mit diesem Projekt unterstreicht die ALLSAT GmbH ihre Expertise im Bereich des intelligenten Bauwerksmonitorings kritischer Infrastrukturen. Die Kombination aus modernster Vermessungstechnik, ingenieurgeodätischem Know-how und robuster Systemintegration macht ALLSAT zu einem gefragten Partner für Bauherren, Betreiber und Planer im Infrastrukturbereich.Sie möchten mehr über Brückenmonitoring, geodätische Echtzeitüberwachung oder individuell anpassbare Sensoriklösungen erfahren?Kontaktieren Sie unser Expertenteam. Wir beraten Sie gerne zum Monitoring von Stahlbrücken.
IHR ANSPRECHPARTNER
Michael Schulz
Tel.: +49 511 30399-30michael.schulz@allsat.de [...]
1. Dezember 2025Weiterlesen...
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Mehr InformationenIhr Schritt nach vorne
Unsere Leistung basiert auf einem bewährten 3-Säulen-Ansatz,
den wir bereits seit mehr als 20 Jahren verfolgen.
Dieser Ansatz basiert auf einer praxisorientierten Kombination von Ingenieurleistungen, Produktvertrieb und Entwicklungen rund um Vermessung, Navigation und Maschinensteuerung.







